Samstag, 22. Oktober 2011

On the Museum Island


Eigentlich sollten meine Tage momentan ausschließlich so aussehen. Stattdessen laufe ich durch Edinburgh, suche Bücher, kaufe Sushi, bewundere Urban Outfitters Umkleidekabinen und fühle mich glücklich. Es ist - verrückterweise - wirklich bereits Half Term. Ich kann mich nicht erinnern, wann die Zeit das letzte Mal so schnell vorbeiging.



Sonntag, 16. Oktober 2011

A Sunday Smile


Ich werde inzwishen ziemlich professionell im Verdrängen meiner Essays. Am Wochenende hatte ich zunächst sehr lieben Besuch aus London, um dann heute - anstatt mich endlich an die Arbeit zu machen - meine Zeit in dem schönsten Bücherladen überhaupt zu verbringen und mein Geld für Bücher auszugeben. Oh well. Die Nacht ist ja noch jung!

Samstag, 1. Oktober 2011

Do you want to go to the plage with me?




Wenig sonnig und etwas feucht, aber trotzdem schön war unser Ausflug zum Cramond Beach heute. Nett war es auch, zur Abwechslung mal mit dem Bus zu fahren - obwohl ich mich wirklich nicht darüber beschweren sollte, dass ich für gewöhnlich jede Strecke laufe. Verrückt, dass schon Oktober ist! Heute bin ich seit genau drei Wochen hier. Es fühlt sich irgendwie deutlich länger an - aber wenn man bedenkt, dass ich in genau 26 Tagen mein erstes Essay abgegeben haben sollte, dann kommt mir die Zeit doch ganz schön kurz vor. Das wird was!

Donnerstag, 29. September 2011

And we will celebrate the things that make us real


Anstatt momentan das nächtliche Edinburgh in Form von Pubs und Clubs zu erkunden - "Do you fancy a quick change and coming out with us?"- arbeite ich meine Sociology Reading List ab. Self and Society, Values and Norms, Theories of Social Order, Suicide: A study in Sociology und Hobbes' Leviathan sind aber eigentlich auch ziemlich interessante Gesellschaft. Schon jetzt mit dem Lesestoff hinterher zu hinken wäre alles andere als erstrebenswert. Ich bin im Übrigen wirklich dankbar dafür, so eine ordentliche Schulbildung genossen zu haben. Ich glaube, das ist etwas, worüber man sich eigentlich erst im Nachhinein so richtig bewusst werden kann. Die ganze Zeit Englisch sprechen, schreiben und gelegentlich auch denken ist neu und gerade zweifelsohne aufregend genug. Da bin ich froh, wenn mir der Stoff in Politics, Philosophy und Sociology doch wenigstens zum Teil nicht vollkommen fremd ist. Jetzt am Anfang tut das eigentlich ganz gut. Realism, Idealism, Roles, Utilitarism, Kant und Superego sind ja unter Anderem schließlich alte Bekannte. Meine Woche war bis jetzt wirklich sehr gelungen, nach dem morgigen Tag werde ich mir das Wochenende aber auf jeden Fall verdient haben. Zwei Tutorials und zwei Vorlesungen an einem Tag sind in meinem ansonsten doch sehr legeren Stundenplan eine echte Ausnahme.
Vermutlich sollte ich mich jetzt noch ein bisschen an den Politikstoff setzen und mir Gedanken über Power and Society machen - aber um ehrlich zu sein sieht mein Bett auch nicht unbedingt übel aus.

Sonntag, 25. September 2011

Every day is like sunday






Gestern haben Emma und ich den ausnahmslos sonnigen, regenfreien Nachmittag genutzt und Edinburgh von unten - und weiter oben - genossen. Heute sollte ich mich wohl idealerweise dem bereits angefallenen Required Reading widmen. Philosophische Texte im Original zu lesen stellt sich als nicht ganz so einfach heraus. Ein bisschen Zeit werde ich brauchen, um mich daran zu gewöhnen und so richtig reinzukommen. Und bis dahin lese ich "Of the Influencing Motives of the Will" and "Moral Disctinctions not Derived from Reason" so lange, bis ich es auch verstehe. Was sein muss, das muss schließlich sein!

Freitag, 23. September 2011

Praying, but I don't know why



Ich hatte ganz vergessen, wie schön so ein richtig gutes Konzert doch ist. Emmy The Great und ihre Band waren heute Abend in Edinburgh im Pleasance Theatre, das - unverständlichweise - gerade so zur Hälfte gefüllt war. Und richtig gut war es wirklich. Als sie dann gegen Ende nur vom Keyboard begleitet noch "Canopies and Grapes" und "Trellick Tower" gespielt hat, war ich ziemlich wunschlos glücklich.

Donnerstag, 22. September 2011

Ich bin richtig froh, hier zu sein. Es ist etwas ganz anderes als bisher, und auf eine positive Weise. Ich genieße es wieder, mitzudenken, mitzuschreiben, etwas mitzunehmen. Was meine Studienfächer angeht, habe ich auf jeden Fall die richtige Wahl getroffen.

Dienstag, 20. September 2011

"Braveheart will be required watching for this course...I know we've all suffered under Mel Gibson!"

Zwar sind meine Pakete ein bisschen verloren gegangen - dafür hatte ich heute aber strahlenden Sonnenschein und eine wunderbare Einführungsvorlesung für meinen Soziologiekurs.

Sonntag, 18. September 2011

Arthur's Seat




Man kommt gelegentlich ganz schön ins Schlittern, wenn man bei leichtem Nieselregen auf Arthur's Seat und vorallem wieder runtermöchte. Aber die Aussicht lohnt sich. Und ab morgen geht es dann so richtig los.

Donnerstag, 15. September 2011

Sunny Afternoon

Registered (with Registry) - Yes;
Attendance Confirmed (through School) - Yes;
Status - Fully matriculated;







Mittwoch, 14. September 2011

Roll away your stone


Aufgewacht, auf die Straße gegangen und in die Sonne geblinzelt.



So langsam fühle ich mich wirklich wohl hier.



Ich freue mich auf meinen täglichen Weg zur Universität durch die Meadows. Noch vier ganze Tage, dann geht es los.

Montag, 12. September 2011

Yes I like stormy weather from my window


Bei (vergleichsweise) strahlendem Sonnenschein aufwachen...

...und ein paar Stunden später das Zimmer gar nicht mehr verlassen wollen.

Ghosts and Ghouls


Schottische Delikatessen, Whisky Tasting, Folkmusik, Wanderungen durch die nächtliche Stadt und Plauderrunden vor dem Haus - ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es sehr viele Freshers' Weeks in Großbritannien gibt, die besser sind als diese hier in Edinburgh. Eine Woche lang bekommt man vor traumhafter Kulisse ein ganz schön breites Angebot an akademischen und kulturellen Veranstaltungen, an Abend- und Tagesgestaltungen geliefert. Zeit für Heimweh bleibt da nicht.

Samstag, 10. September 2011

Room with a View




Angekommen, Schlüssel abgeholt, eingezogen und die ersten Sachen aufgehängt. Momentan bin ich noch alleine in unserer Wohnung - meine drei mir noch unbekannten Mitbewohner müssten ebenfalls im Laufe des Tages eintrudeln. Edinburgh ist kühl und etwas regnerisch - und wirklich unglaublich schön.

Mittwoch, 7. September 2011

Zwischenstand: Sehr gut in Glasgow angekommen - so langsam wird mir die Endgültigkeit bewusst, aber es fühlt sich gut an. Samstag früh geht es dann nach Edinburgh. Ich freue mich! Sehr freuen mich auch die netten Kommentare - danke dafür!

Montag, 5. September 2011

Und jetzt weiter im Text



Auf Wiedersehen - vorläufig.
Der letzte Tag in Deutschland. Sehr seltsam. Sehr aufregend. Jetzt führt so langsam auch kein Weg mehr daran vorbei, den Koffer zu füllen. Meine Prioritäten sollte ich vermutlich noch einmal überdenken - das ein oder andere Buch wird sich wohl auf den unbequemen Postweg machen müssen. Regenjacken und feste Schuhe machen vorerst wohl mehr Sinn.

Mittwoch, 31. August 2011

The place where your bed once stood



Und während ich die ersten Sachen verstaue und mich von den ersten Freunden verabschiede, denke ich mir, mehr als nur ein bisschen wehmütig, dass mir das hier - so durcheinander und unordentlich und verwirrend es auch oft war - auch ganz schön fehlen wird. Es wird bestimmt schwer, einen Ort zu finden, der mehr meins sein wird als dieses Zimmer. Und es wird dauern, bis sich ein neues Zimmer so anfühlen wird. Vielleicht muss es das aber auch gar nicht. Man kann und soll ja nicht alles mitnehmen.

Dienstag, 30. August 2011

Across the Water

Noch ganz genau eine Woche - sieben Tage nur noch, dann geht es mit kleinem Zwischenstopp in Glasgow nach Edinburgh, für die nächsten vier Jahre meines Lebens, wenn alles gut geht. Es kommt mir vor, als hätte ich niemals so wirklich gedacht, dass es eines Tages tatsächlich so weit sein würde. Momentan befindet sich noch rein gar nichts in meinem Koffer, dafür umso mehr in meinem Kopf und die ein oder andere Liste auf meinem Schreibtisch. Die nächsten Tage werden ganz schön voll.

Hier werde ich hoffentlich einigermaßen regelmäßig festhalten, bildlich und schriftlich, was mich in der nächsten Zeit so erwarten wird. Ich freu mich sehr auf neue Eindrücke und Menschen, auf eine wunderschöne Stadt mit Charakter, auf den Regen und das Meer. Aufs Studieren. Denn das ist eigentlich genau das, was ich immer wollte, und deshalb bin ich zwar unglaublich aufgeregt, aber auch furchtbar glücklich mit der Entscheidung, die ich getroffen habe.

Der Header besteht aus unter anderem aus Textfetzen aus The Strange Case of Dr Jekyll and Mr Hyde von Robert Louis Stevenson und einem Bild von Edinburgh, geschossen von Joyce.